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Denon Dn-X 1500
Zum vergrößern Bild anklicken!! Ersteindruck / Optik: Der Denon X-1500 wirkt sehr aufgeräumt, alles ist an seinem Platz und jeder, der z.B. einen DJM-500/600 gewohnt ist, fühlt sich gleich zu Hause. Besonders auffällig: ein Digital-Display unmittelbar oberhalb des Crossfaders, über das sowohl sämtliche Presets (dazu später mehr), als auch die Effekteinheit gesteuert wird. Der Grundaufbau ist ähnlich der genannten Pioneer-Pulte: Oben links befinden sich die beiden Mikrofon-Züge (Main Mic / Aux Mic) inklusive den dazugehörigen Equalizern. Darunter die Post- und Talkover-Buttons, die Steuerung für die Effektschleife, sowie die Regler für den Kopfhörer. Der Denon bietet hier so ziemlich alle Features, die ein gängiger Clubmixer haben sollte: Sowohl Cue Mix, als auch Split Cue sind möglich. Die Zuweisung der Kopfhörer-Kanäle erfolgt über die Cue-Buttons, die sich unmittelbar über den dementsprechenden Linefadern befinden. In der Mitte des Mixers alles wie gewohnt: Der Penny & Giles - Crossfader (der auch in den Allen & Heath-Pulten verbaut ist), ein Poti zum Regeln des Crossfader-Verhaltens, das bereits erwähnte Display, die Linefader + Schalter, die diese sowohl auf A/B des Crossfaders, als auch unabhängig davon (Post) vor den Crossfader zugewiesen werden können, den Cue-Buttons, direkt darüber die Buttons, um den Kanal-EQ zu (de-)aktivieren, die EQs, die 13stelligen Aussteuerungs-LED-Kette, die Gain-Regler sowie die Funktion, die dieses Pult so einzigartig macht: die Kanal-Matrix. Mittels dieser Kanal-Matrix lässt sich jeder Eingang, sowohl Phono (wahlweise bis zu 3), als auch Line (insgesamt 8), auf jeden beliebigen Kanalzug des Pultes legen, unabhängig davon, wo die Signalquelle angeschlossen ist. Zur rechten Seite braucht man an sich nicht viel sagen, auch hier ist alles wie vom Pioneer gewohnt: der Power-Knopf, die Master- und Balance-Regler in Form von Potis, der Monitor-Regler sowie ein Poti zum zuweisen der einzelnen Kanäle auf den Monitor. Auch dies ist eine Neuerung im Vergleich zu anderen Mischpulten - ob nun sonderlich sinnvoll oder nicht, sei mal dahingestellt. Abschließend dann noch die gewohnten Steuersektionen für den Sampler und die Effekteinheit. Insgesamt wirkt der Denon sehr edel und verspielt, alles wirkt sehr robust, sauber verarbeitet und normalerweise jucken jedem DJ die Finger, sobald er davor steht. Arbeiten mit dem Denon X-1500: Sobald man das Pult anschaltet, leuchtet zuerst das Denon-Logo auf, kurze Zeit später schließlich auch alle anderen grundlegenden Buttons. Die Linefader gleiten sehr gut, auch der Crossfader ist ein Traum. Die Equalizer sitzen sehr stramm, was auch hier ein sehr gutes Arbeiten möglich macht. Der Low-EQ schneidet allerdings die Lautstärke (zumindest in der Standard-Einstellung) etwas ab, allerdings lassen sich sowohl die Frequenzbänder der Kanäle, die Line- und das Crossfaderverhalten, einzelne Effekte und auch der Kopfhörer-Sound in den Presets über das Display bearbeiten. Hier liegt der besondere Vorteil des X-1500: Ein komplettes Digitalpult mit Preset-Funktion, in der sich so ziemlich alle EQ- oder Fader-Einstellungen an die eigenen Wünsche anpassen lassen. Eine Umgewöhnung sind die Gain-Regler. Diese reagieren unheimlich sensibel im Vergleich zu anderen Mischpulten, allerdings gewöhnt man sich nach einer gewissen Zeit daran. Insgesamt ist das Arbeiten mit dem Denon ein absoluter Genuss und es macht einen Heidenspaß, sowohl für DJs, die mit dem Linefader arbeiten, als auch für Crossfader-Fanatiker. Die Effekt-Sektion: Die Zuweisung der Effekte (Kanal 1-4, Master, Mic, Sampler) erfolgt über einen Poti im rechten Bereich des Pultes. Unmittelbar neben diesem Poti befindet sich der Parameter-Regler, über welchen nun die genaue Einstellung der Effekte erfolgt. Das Display ist zweigeteilt - in der oberen Hälfte der Name des Effekts, im Unteren das "Untermenü". Ab hier ist alles in einer Art Baumstruktur angeordnet: Durch Drehen des Parameter-Reglers wechselt man zwischen den einzelnen Effekten (Delay, Echo1, Echo2, Filter1, Filter2, Flanger, Auto-Pan, Trans, Key %) hin und her. Drückt man auf diesen Regler, beginnt das Untermenü an zu blinken. In diesem Untermenü lassen sich schließlich dann die Beat-Einstellungen ändern (1/4 , 1/2, 1/1, ... z.B. beim Echo) oder die angesprochene Frequenzband der Filter (Low, Mid, High - Filter) einstellen. Klingt zugegebenermaßen sehr kompliziert, in Wirklichkeit ist es aber genau das Gegenteil - nach ca. 5 min Arbeiten hat man sich eigentlich schon daran gewöhnt. Aktiviert werden die Effekte schließlich über den On/Off - Knopf, aber Vorsicht: Beim Denon X-1500 ist dieser Knopf nicht der Runde, der sich ganz rechts unten am Mischpult befindet, sondern der etwas Kleinere darüber. hierzu muss man sagen, dass dies von Denon nicht gut gelöst wurde, zumal hier sehr oft Verwechslungsgefahr besteht - vor allem wenn man die Pioneer-Mixer gewohnt ist. Der runde Knopf ist zur manuellen Takteingabe, falls jemand der Meinung ist, dass der (sehr exakt arbeitende) interne Beatcounter zu ungenau ist. Wenn es wirklich ganz dumm läuft, könnte es passieren, dass man per Druck auf den "Tap-Button" also eine manuelle Beateingabe aktiviert, somit der Beatcounter auf einer falschen Zahl steht und die Effekte nicht mehr zum Takt passen. Der Sampler ist ebenfalls sehr ausgereift und bietet eine Menge Funktionen, die allerdings auch mit einer Menge Eingewöhnungszeit und Umständen verbunden sind. So lassen sich z.B. sowohl die Anfangs-, als auch die Endzeit des aufgenommenen Loops verändern, alles über das Display und den Parameter-Regler. Fazit zur Effektsektion: Ungewöhnlich, gewöhnungsbedürftig, aber - wenn man sie einmal verstanden hat - durch die digitalen Effekte besser als jeder Pioneer! Sound: Auch der Sound spielt in der oberen Klasse der Mischpulte mit. Durch die eingebauten A/D-Wandler klingt der Sound sehr klar, schön knackig und direkt. Ausgegeben werden die Master-Signale entweder über XLR oder über Cinch, das Monitor- / Booth - Signal und der Record-Out ebenfalls über Cinch, sowie bei Bedarf auch über einen Digital-Out. Fazit: Der Denon X-1500 ist ein sehr gutes Mischpult, das durch seine gute Verarbeitung, sauberen Klang, die herausragende Kanal-Matrix und die schier unendlichen Einstellmöglichkeiten (Presets) aus der Masse der Mischpulte heraus sticht. Trotzdem ist es ein sehr angenehmes Arbeiten, auch wenn die Effektsektion etwas gewöhnungsbedürftig ist. Desweiteren sollte man eventuell noch anmerken, dass der Denon im mehrstündigen Betrieb sehr warm werden kann - demzufolge sollte man darauf achten, dass neben den seitlichen Lüftungsschlitzen mindestens 5 cm Platz. Wir unterstützen kein MP3 Download bei Rapidshare oder MegauploadEmpfohlene Themen: Forum Sitemap | House MP3 Usenet | House Klingeltöne | House Radio FAQ | House Radio Sendeplan | Als House Radio Stream Dj bewerben | House Radio Stream Team | Radio Impressum | Chicago | Disco | Deep | Tech | Funky | Latin | Vocal | Electro | French | Acid | Hard | Minimal | Progressive | House Music Story | Chat | Recordshops | Internetradios | Dj List | Lexikon | Clubs | Label List | Radio Shows | Bad Boy Bill | Eric Prydz | Felix da Housecat | Jamani | Kay Topic | Simon Fenax | Steve Angello | Loveparade | Shop | House-Musik.de Dj Team | Radio | Downloads | Kontakt | Impressum | Kreditkarte ohne Schufa | House Mp3 Download | Audio und Hifi | Sensation White | Nature One |
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