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Die Geschichte des Remix - 23.03.2011


Es gibt sie beinahe schon so lange, wie die populäre Musik existiert. Remixe sind vor allem in den Bereichen House und Techno ein fester Bestandteil der Musikkultur. Als Remix bezeichnet man im Wesentlichen die neue Version eines Musiktitels, der auf der Basis der Original-Tonspuren erstellt wurde. Das Remixen von Musik ist vor allem im Bereich der elektronischen Tanzmusik beliebt und verbreitet, findet jedoch ebenso Zuspruch in anderen Musikrichtungen und Bereichen. Doch wie genau ist das Remixen eigentlich entstanden?

Die Geschichte des Remix


Auf Grundlage der vorliegenden Tonspuren kann ein Musiktitel für einen Remix völlig neu bearbeitet werden. Dabei werden oftmals einige der vorhandenen Tonspuren ausgeblendet und durch neue ersetzt. In vielen Fällen kommen neue Klangeffekte hinzu, die Geschwindigkeit des Musikstückes wird variiert, die Lautstärkeverhältnisse werden neu gewichtet und gemastert. Häufig werden auch zusätzliche Instrumente neu eingespielt oder das Musikstück mit einem komplett neuen Beat unterlegt.

Die häufigste Form von Remixen sind heutzutage die so genannten Clubmixe. Hierbei handelt es sich häufig um Neuabmischungen bekannter und populärer Hits aus den Top 100 Charts oder alternativer Musikcharts, die clubtauglich aufbereitet werden, um die Partybesucher in Diskotheken zum Tanzen anzuregen.

Partytaugliche Dance-Remixes


Die ersten richtigen Remixe entstanden in den 1970er Jahren, als die Disco-Musik zunehmend populärer wurde. Die Titel bekannter Künstler sollten tanzflächentauglich gestaltet werden, um die Besucher von Diskotheken zum Tanzen zu animieren. Nach und nach entstanden immer mehr professionelle Produktionsteams, die gegen Bezahlung Dancefloor-Remixe bekannter Musikstücke erstellten. Als eigenständige Kunstform galt das Remixen zu dieser Zeit jedoch noch nicht.
Erst mit der Entwicklung und Ausbreitung der Hip-Hop-Kultur sollte sich dies allmählich ändern. Einen weiteren entscheidenden Beitrag hin zur Eigenständigkeit von Remixen als künstlerische Ausdrucksform leistete das Erscheinen der ersten Remixalben.

Generation Remix


Seit den 1980er Jahren hat sich synchron zur Entwicklung der Clubkultur eine wahre Remixkultur herausgebildet. Seitdem sind Remixe weit mehr als eine simple Neuabmischung eines bestehenden Musikstückes. Vielmehr gilt das Remixen heute bereits als eigenständige Kunstform, der vor allem in der elektronischen Musik und im Hip-Hop eine große Bedeutung zukommt.

Einige Künstler verzichten sogar gänzlich auf eigene Produktionen und haben sich auf das Erstellen von House- und Elektro-Remixen spezialisiert. Sie remixen Songs bekannter Künstler auf Anfrage oder veröffentlichen sogar komplette Alben Viele bekannte Künstler wie Michael Jackson, Britney Spears oder Rihanna haben ganze Remix-Alben veröffentlicht, auf denen zumeist clubtaugliche Dance- oder House-Mixe ihrer großen Hits zu finden sind. In einigen Fällen sind die neu abgemischten Versionen sogar bekannter und beliebter als die Originaltitel.

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